keep it lieb, bro ♡

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Es hat mich tatsächlich gleich noch ein zweites Mal ‚getroffen‘, dieses Mal wurde ich nominiert von der lieben Jenni vom Mehr als Grünzeug! Blog, auf dem sich trotz seines zarten Alters schon eine unglaubliche Vielzahl liebevoll gestalteter und geschriebener veganer Rezepte nebst einigen interessanten Lifestyle Artikeln findet. (Das Award-Design ist auch in diesem Falle wieder von mir gestaltet und darf gerne weiterverwendet werden.)

Für alle, die sich an dieser Stelle fragen, was der ‚Liebster (Blog) Award‘ überhaupt ist: Es handelt sich um eine Idee, die ins Leben gerufen wurde, um neue, nich unbekannte Blogs über die Empfehlungen anderer Blogs bekannter zu machen. Eine super süße Sache, wie ich finde, deshalb bin ich gerne dabei. ❤


Die Regeln des ‚Liebster Award‘ im kurzen Überblick:

  • Verlinke den Blog, der dich nominiert hat, in deinen eigenen „Liebster Blog Award“-Beitrag.
  • Kennzeichne deinen Beitrag mit einem Blog-Award Button.
  • Beantworte die an dich gestellten zehn Fragen.
  • Wähle fünf Blogs aus, die weniger als fünfhundert Follower haben, die du nominieren möchtest.
  • Formulieren zehn neue Fragen, die du den Nominierten stellst.
  • Teile den von dir nominierten Bloggern mit, dass du sie nominiert hast.

Und hier meine Antworten zu Grünzeugs Fragen…

Wie bist du auf die Idee gekommen, zu bloggen?

Da ich das, was ich hierzu eigentlich antworten würde, im Grunde schon beim letzten ‚Liebster Award‘ gesagt habe, möchte ich an dieser Stelle einfach noch zwei Blogs zeigen, die bei mir vor einiger Zeit einen so bleibenden Eindruck hinterlassen haben, dass ich unbedingt auch mit dem Bloggen anfangen wollte. Zum einen war das lovely ♥ joys, ein DIY und Lifestyle Blog, der mit so viel Gespür für Design und Ästhetik gestaltet ist, dass es, selbst wenn man überhaupt nichts liest, eine Freude ist, ihn einfach nur anzusehen (und dessen Betreiberin scheinbar jüngst beschlossen hat, ihn auf Grund von Cyber Bullying zu schließen, was mich sehr traurig macht). Und zum anderen Oh Happy Day!, ein wunderbarer, professioneller Party-DIY-Blog, auf den ich bei meiner ursprünglichen (auf unbestimmte Zeit aufgeschobenen) Idee, einen veganen Party-Ratgeber mit Rezept- und Deko-Ideen als Buch zu veröffentlichen, gestoßen bin.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Während meiner Teenager-Zeit war das peinlicherweise Bubblegum-Rosa, in einem Ausmaß, dass es kaum ein Kleidungsstück in meinem Schrank gab, das nicht diese Farbe hatte. xD Mittlerweile habe ich mich im Bereich Kleidung und Wohnen auf die ruhigere Palette der ‚Nudes and Neutrals‘ (Haut-, Sand- und Grau-Töne) verlegt mit gelegentlichen Akzenten in Laub- und Erdfarben. Im Bereich Grafik und Design mag ich aber auch ’saftigere‘ Farben sehr gerne.

Gibt es einen besonderen Ort, der dir viel bedeutet?

Mit einem konkreten geografischen Ort kann ich da leider nicht antworten, aber ich genieße generell die Ruhe und die Einsam- oder Zweisamkeit, jedenfalls bin ich nicht besonders gerne an menschenüberfüllten Orten. Ich verlasse Geschäfte, wenn dort zu viel Gedränge herrscht, und habe Freunde lieber bei mir im Wohnzimmer zu Besuch als in einem lauten Club zu feiern. Entsprechend ist mein ‚Happy Place‘ zum einen mein eigenes Zuhause (das natürlich mit jedem Umzug, von denen es bei mir schon einige gab, wechselt, aber immer den selben Wert behält), aber ebensosehr die einsamen Ecken der Natur, ob es nun Wälder, Flussufer oder Wanderwege sind.

Was tust du, wenn du das Gefühl hast, alles und alle stehen gegen dich?

Erst einmal darüber nachdenken, ob sie denn recht haben könnten. Das ist sehr wichtig für den nächsten Schritt, nämlich die (meiner Erfahrung nach in 90% der Fälle eintretende) Erkenntnis und Sicherheit darüber, dass sie das nicht tun, und ich mir nichts vorzuwerfen habe. Je nachdem, was Auslöser der Sache war, führt das dann im besten Falle zu Gesprächen, bei denen die Beteiligten einsehen, wo sie falsch lagen, meistens jedoch dazu, dass ich entweder konkrete Personen für mich abschreibe oder mein allgemeiner ‚Weltschmerz-Level‘ steigt. Das ist sehr traurig, aber für mich persönlich tragbar. Ich habe gelernt mit dem Schicksal zu leben, ein fühlender Mensch in einer ignoranten Welt zu sein, und es gibt vieles, woran ich mit kleinen Schritten arbeite, um die Welt doch wenigstens ein kleines bisschen besser zu machen…

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung im Winter?

Ganz ehrlich? Ich mag den Winter nicht. Die Natur ist eingeschlafen und jedes Mal wenn man das Haus verlässt muss man eine Masse von Kleidung tragen, die fast mehr wiegt als man selbst. Auch ist es die Jahreszeit, in der die Geschäfte ihr eigentliches, sinnvolles Sortiment gegen bunten Wegwerf-Krempel, mit dem man zu Weihnachten sein eigenes Haus und das von Freunden und Verwandten zumüllen soll, austauschen. Deshalb ist meine Lieblings-Beschäftigung im Winter wohl das Warten auf den Frühling. 😉 Aber wie schon angedeutet bin ich auch ein passionierter Stubenhocker, weshalb ich einige Tricks habe, um mir die Wartezeit zu versüßen. Kochen und backen natürlich, aber auch dem Zeichnen und anderen Kreativ-Hobbies widme ich dann häufig wieder etwas mehr Zeit als sonst.

Was für ein Ernährungskonzept befürwortest du und warum?

Seit 2012 ernähre ich mich komplett vegan, davor war ich bereits Vegetarier. Die Entscheidung ist dabei primär aus der Überzeugung gefallen, dass kein Tier es verdient hat, so zu leiden und zu sterben, wie das in der Tierindustrie der Fall ist. Erst im Nachhinein ist mir dann bewusst geworden, dass ich so zum einen auch meiner Gesundheit etwas Gutes tue und dass unsere Ernährung zum anderen auch in einem viel größeren ökologischen und sozialen Zusammenhang steht und dass neben dem Leid der Tiere auch die Zerstörung des Planeten und der Hunger von Menschen mit der Massentierhaltung in direkter Verbindung steht. Je mehr man diese Zusammenhänge erkennt, umso egoistischer kommen einem natürlich die Menschen, die das nicht einsehen wollen, vor.

In letzter Zeit habe ich auch einiges über ‚Clean Eating‘ gelesen und versuche dieses Konzept nun – dieses Mal tatsächlich der Gesundheit zu Liebe – in immer größeren Anteilen in meine Ernährung einfließen zu lassen.

Was ist deine Lieblingssportart?

Trotz vielen Versuchen in der Vergangenheit ist es mir leider nie gelungen, mich dazu zu motivieren, einer Sportart regelmäßig nachzugehen. Momentan liegt das wohl vor allem daran, dass ich auf der Arbeit bereits sehr viel auf den Beinen und im Alltag viel zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs bin (ich meine körperliche Fitness daher auch trotz allem als gut einstufen würde) und mir zu Hause der Sinn dann mehr nach Entspannung als nach Leistungssport steht. Wenn ich Zeit habe und das Wetter es erlaubt, liebe ich aber ausgedehnte Fahrradtouren durch die Natur. Im letzten Jahr haben Enie und ich außerdem mit Yoga angefangen (sehr dilletantisch anhand von Youtube Video-Kursen 😉 ), was mir im Grunde sehr gefallen hat und was ich, wenn ich so darüber nachdenke, mal wieder aufleben lassen sollte…

Wenn du dir deinen Wohnort aussuchen könntest – wo wäre er?

Wenn wir Mitte nächsten Jahres beide unseren Abschluss haben, wollen Enie und ich nach Berlin ziehen. Enie hat dort Familie und die Berufschancen für Computervisualisten und Übersetzer sehen dort sehr gut aus, außerdem sehen wir beide im Stadtleben viele Vorteile gegenüber ländlichen Regionen wie der, aus der ich stamme (neben der Tatsache, dass ich nicht auf ein Auto angewiesen sein und Weltreisen zum Einkaufen machen möchte, wird auch immer wieder unterschätzt, wie sehr das Fehlen von Infrastruktur und kulturellem Angebot auch dem Land zu Alkoholproblemen schon bei Jugendlichen führt…). Dass es ausgerechnet Berlin sein soll ist wohl vor allem Enies Wunsch, im Grunde wäre mir eine Stadt mit einem milderen Klima, wo man vielleicht sogar (ohne Treibhaus/Wintergarten) ganzjährig sein eigenes Gemüse anbauen kann, noch lieber, aber damit kann ich mich arrangieren. 🙂

Wenn du dich in ein Tier verwandeln könntest – welches würdest du sein?

Von Freunden werde ich auf Grund meines teilweise etwas ‚wuseligen‘ Wesens gerne mit Nagetieren aller Art verglichen, von Feldmaus über Kaninchen bis zum Eichhörnchen war schon alles dabei. 😉 Und die Vorstellung als eines dieser Tiere im Wald zu leben gefällt mir im Grunde ziemlich gut. Andererseits könnte ich mir auch gut vorstellen, ein Vögelchen zu sein – Singen statt Kämpfen und die lebenslange Liebe zu einem festen Partner klingen nach Dingen, mit denen ich mich identifizieren kann. Vielleicht wäre ich also auch ein kleiner Spatz. ❤

Was ist das Wichtigste im Leben?

John Lennon hat einmal gesagt „When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‚happy‘ They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.“ Ich glaube in dieser Anekdote – ob sie nun wahr ist oder nicht – steckt sehr viel Bedeutung. Wir verschwenden unser Leben um so zu sein, wie es von uns erwartet wird, um so zu sein, wie die Gesellschaft und die Wirtschaft uns brauchen, um zu funktionieren statt zu leben. Ich glaube das Wichtgste im Leben ist, zu durchschauen, dass keinerlei Verpflichtung dazu besteht, immer mehr zu erreichen, immer mehr zu gefallen, immer mehr zu konsumieren, sondern dass, ganz im Gegenteil, das wahre Glück in der Einfachheit steckt, darin, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man liebt, und sich nicht für die zu verbiegen, die einen nicht zurücklieben – ob das nun konkrete Familienmitglieder sind oder eine ganze Gesellschaft – sondern nur seinem eigenen Gewissen zu folgen.


Meine Fragen an diejenigen, die ich nominiere, sind (wie beim letzten Male auch):

  1. Was war deine ursprüngliche Idee von deinem Blog, und bist du ihr treu geblieben?
  2. Was ist außer dem Bloggen dein liebstes Hobby?
  3. Gab es für dich einen konkreten Anlass, Vegetarier bzw. Veganer zu werden?
  4. Bist du immer noch in dem Gebiet tätig, in dem du deinen ersten Job / deine Ausbildung / dein Studium gemacht hast? Wenn ja, was gefällt dir daran? Wenn nein, warum hast du dich umentschieden?
  5. Was heitert dich nach einem miesen Tag auf?
  6. Welches Buch oder welchen Film sollte man deiner Meinung nach unbedingt gelesen oder gesehen haben? Was daran hat dich besonders bewegt?
  7. Gibt es ein Lied, das dir so richtig ‚aus der Seele spricht‘? (Wenn nicht: Gibt es ein Lied, das du mit einer ganz bestimmten Zeit deines Lebens verbindest?)
  8. Wenn du einen eigenen Laden hättest, was würdest du dort verkaufen?
  9. Was ist für dich der schlimmste Charakterzug, den ein Mensch haben kann?
  10. Und was ist an dir selbst der beste Charakterzug? ❤

Und nun Trommelwirbel für die glücklichen Nominierten! 😉 Nachdem ich beim letzten Mal die ganz frischen Geheimtipps ausgewählt habe, sind es dieses Mal Blogs, die schon ein wenig bekannter sind – aber lange noch nicht so sehr, wie sie es mit ihren tollen Artikeln verdient hätten!

Wer keine Lust auf Fragen beantworten hat, darf übrigens auch einfach nur den Award mit einem Link zurück zum nominierenden Blog (also meinem) posten.

Ich nominiere…

la papillonista

Nicht nur leckere vegane Rezepte, bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft, sondern auch viele informative Artikel zum Thema Ernährung und Gesundheit gibt es bei la Papillonista zu sehen.

we love it vegan

Ein veganer Rezept-Blog, auf dem neben vielen einfallsreichen Rezeptideen auch eine ganze Reihe veganer ‚Basics‘ für Neulinge vorgestellt werden.

Vegane Tomate

Eine fantastische, umfangreiche Rezeptsammlung, in der vom Smoothie bis zum Semmelknödel für jeden was dabei ist!

MuMa’s Kitchen

Noch mehr ‚fabulöse‘ vegane Rezepte gibt es in der inspirierenden Sammlung auf MuMa’s Kitchen.

Leafy Soul

Dass selbst mit Glutenunverträglichkeit vegane Küche keinen Verzicht bedeutet wird auf diesem Rezeptblog immer wieder auf kreative Art und Weise bewiesen.

Bleibt preisverdächtig und do the simple shit,

♡ MEZZO

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2 Gedanken zu “keep it lieb, bro ♡

  1. die erde ist ein lebewesen und ich versuche hier zu kommunizieren, dass jeder seinen ökologischen fussabdruck korrigieren, bzw. verkleinern muss. wir könnten in einer besseren welt leben, wenn jeder seinen eigenen konsum überdenkt, weniger verbraucht und dafür gerechte und faire preise bezahlt. die erde darf nicht sterben!

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