do the liebster shit ♡

mezzos-liebster-award

Die liebe Cordula von ‚Wir essen Pflanzen‘ hat mir meinen ersten ‚Liebster Award‘ verliehen, über den ich mich natürlich riesig freue! ❤ (Das Award-Design, das hier zu sehen ist, habe ich selbstgemacht und es darf gerne weiterverwendet werden 😉 )

‚Wir essen Pflanzen‘ ist übrigens ein super empfehlenswerter Blog, bei dem sich leckere vegane Rezepte mit informativen Beiträgen zur veganen Lebensweise und gelegentlichen Produktempfehlungen abwechseln, und wenn ich keinen ‚Re-Tag‘ vermeiden wollte, hätte ich ihn definitiv selbst nominiert. 🙂

Für alle, die sich an dieser Stelle fragen, was der ‚Liebster (Blog) Award‘ überhaupt ist: Es handelt sich um eine Idee, die ins Leben gerufen wurde, um neue, noch unbekannte Blogs über die Empfehlungen anderer Blogs bekannter zu machen. Eine super süße Sache, wie ich finde, deshalb bin ich gerne dabei. ❤


Die Regeln des ‚Liebster Award‘ im kurzen Überblick:

  • Verlinke den Blog, der dich nominiert hat, in deinen eigenen „Liebster Blog Award“-Beitrag.
  • Kennzeichne deinen Beitrag mit einem Blog-Award Button.
  • Beantworte die an dich gestellten zehn Fragen.
  • Wähle fünf Blogs aus, die weniger als fünfhundert Follower haben, die du nominieren möchtest.
  • Formulieren zehn neue Fragen, die du den Nominierten stellst.
  • Teile den von dir nominierten Bloggern mit, dass du sie nominiert hast.

Und hier kommen meine Antworten zu Cordulas Fragen…

1. Warum bloggst du?

Ich bin schon seit jeher ein sehr kreativer Mensch und hatte in meiner Freizeit immer irgendwelche kleineren und größeren Projekte, an denen ich gearbeitet habe (von Show-Tanz-Gruppen und einem Sailor Moon Fanclub in meiner Kindheit über gemeinsame Kunstprojekte und Websites mit Freunden bis hin zum Organisieren von LARPs). Neben Studium und Beruf bleibt für so etwas leider sehr wenig Zeit und auch die Ideen für Bücher, die ich irgendwann einmal gerne schreiben würde, sind bisher leider Ideen geblieben. Entsprechend habe ich mir etwas ‚Kleineres‘ gesucht, ein Projekt, an dem ich dann, wenn ich grade Zeit und Lust habe, ohne Zwang arbeiten kann. So entstand ‚Do the Simple Shit‚.

2. Was hat dich dazu bewogen Veganer/Vegetarier zu werden?

Ausgelöst durch die Tier-Phobien meines Vaters und meiner Oma hatte ich lange Zeit überhaupt keine Beziehung zu Tieren – auch nicht zu ‚Haustieren‘ – da ich meine gesamte Kindheit lang immer sorgsam von ihnen fern gehalten wurde. Dieses Verhalten habe ich zunächst so verinnerlicht, dass ich auch später immer einen großen Bogen um Hunde, etc. gemacht habe, da sie für mich in erster Linie Gefahr symbolisierten. Erst als ich zum Studieren von zu Hause ausgezogen bin und zunächst mit der Katze einer Nachbarin und später auch mit den Hunden der Verwandtschaft meiner Freundin Freundschaft schloss, wurde mir klar, dass Tiere eine Persönlichkeit und Gefühle haben. Mein ‚Glück im Unglück‘ war hierbei, dass ich mein Leben lang keinen Unterschied zwischen ‚Haustieren‘ und ‚Nutztieren‘ gemacht habe (früher konnte ich auch nicht verstehen, wenn es jemand ’schrecklich‘ fand, dass in China Hunde gegessen werden und sah das lediglich als eine Form von Rassismus), sodass dann mit der Erkenntnis, dass Tiere fühlende Wesen sind, auch sehr schnell die Entscheidung zum Vegetarismus fiel – gemeinsam mit meiner Enie, die mich auch dann, wenn man mit Unverständnis und blöden Kommentaren zu kämpfen hatte, immer wieder motiviert hat. ❤ Der Schritt zur veganen Lebensweise wurde dann konkret ausgelöst durch einen Fernsehbericht, in dem ich zum ersten Mal sehen musste, wie frisch geschlüpfte Küken für die Eier-Industrie lebendig zerschreddert werden. 😦

3. Was ist dein derzeitiger Lieblingssong?

Da gibt es viele, aber seit langer Zeit eine große Liebe ist das Lied Knights of Cydonia‚ von Muse. Es hat einen so bewegenden Rhythmus, sagt mit so wenigen Worten so viel Bedeutsames und hey – es hat einen Sci-Fi-Cowboy Videoclip, man muss es einfach lieben! ❤

4. Was inspiriert dich zum bloggen?

Ich schätze in erster Linie der Gedanke, andere zu inspirieren und so die Freude am veganen Kochen und Selbermachen in die Welt hinaus zu tragen. Mein Blog ist noch jung, deshalb hatte ich bisher kein ‚Krea-Tief‘, bei dem ich nicht mehr wusste, worüber ich bloggen soll – ich blogge über das, was ich gerade koche, Produkte die ich gerade neu entdeckt und Dinge, die ich erlebt habe, um so als ‚Positivbeispiel‘ voraus zu gehen.

5. Was bedeutet Freiheit für dich?

Eine sehr philosophische Frage. 😉 Und für mich persönlich würde ich sie beantworten mit dem Wissen, dass es kaum etwas gibt, worauf ich nicht verzichten könnte, und ich auch nahezu ohne materiellen Besitz der selbe Mensch bleiben und glücklich damit sein könnte – ich mich somit auch niemals nur wegen des Geldes von einer Lebenssituation, in der ich nicht zufrieden bin, abhängig machen müsste (wie ich es bei anderen leider viel zu oft beobachte). Das ‚Abwerfen von Ballast‘ ist tatsächlich ein wichtiges Thema in meinem Leben, denn ich komme aus einem Elternhaus, in dem haufenweise Krempel gehortet wurde, den kein Mensch braucht, nur weil es ‚ein Geschenk war‘ oder (irgendwann einmal) ‚viel Geld gekostet hat‘, bis es Messie-hafte Zustände angenommen und den Alltag schrecklich erschwert hat. Mit meinem Auszug von zu Hause hatte diese Phase glücklicherweise ein Ende und mittlerweile führe ich ein vergleichsweise minimalistisches Leben (der Vorsatz für den nächsten gemeinsamen Umzug mit meiner Enie lautet, nur noch so viel zu besitzen, dass alles in einen kleinen Transporter passt).

6. Was war in Bezug aufs Bloggen bisher deine größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es wohl, mich überhaupt dazu aufzuraffen, den Blog ins Leben zu rufen, obwohl ich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte – denn man kennt ja die typischen Bedenken: Interessiert das überhaupt jemanden? Gibt es nicht schon zig andere Blogs, die genau das selbe bieten? Werden andere Freizeitaktivitäten darunter leiden? usw. Letztendlich bin ich wirklich glücklich über die Entscheidung, eben weil es in vielerlei Hinsicht ein durchaus sinnvolles Hobby bei vergleichsweise geringem Zeitaufwand ist, weshalb ich immer etwas habe, auf das ich ’stolz sein kann‘. 🙂

7. Eine Fee kommt vorbei und sagt, du hast 3 Wünsche frei – welche wären das?

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen die Fähigkeit verlieren, anderen (ob Mensch oder Tier) physische oder psychische Gewalt anzutun.

Außerdem dass es an jedem Ort der Erde sauberes Wasser, fruchtbaren Boden mit nahrungsspendender Flora und freundliches Klima gibt, sodass niemand mehr verdursten, verhungern oder erfrieren muss.

Und dass jeder alle Sprachen der Welt sprechen und verstehen kann.

8. Was denken deine Freunde/Familie/Partner über deinen Blog?

Meine Enie liest immer fleißig meine neusten Beiträge und steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Freunde und Mama werden zwar regelmäßig mit Eigenwerbung bombardiert, sind aber, so fürchte ich, nur mittelmäßig interessiert. 😉

9. Was bringt dich zum Lachen?

Was bringt mich nicht zum Lachen? Manchmal lache ich aus den unmöglichsten Gründen, z.B. dem seltsamen Klang eines Wortes oder der Erinnerung an einen uralten Insider-Witz mit Freunden, in den unmöglichsten Situationen laut los. Und ich bin froh, dass es so ist, wo es doch so viel in der Welt gibt, wegen dem ich weinen könnte, aber zumindest in diesen Situationen denke ich dann einmal nicht daran. Eine sehr kuriose Sache, die mich zum lachen bringt, sind wütende Menschen. Ich habe es mir im Laufe meines Lebens sehr erfolgreich abtrainiert, wütend zu werden (denn es ist einfach zu nichts nütze außer dass man sich selbst schlecht fühlt), und bleibe heute selbst in den angespanntesten Situationen gelassen. Entsprechend kommen mir aber fluchende, tobende Menschen wie hysterische Kindergartenkinder vor und manchmal, ja, da kann ich dann den Reflex nicht unterdrücken, sie auszulachen… 😉

10. Auf was könntest du nie und nimmer verzichten?

Nachdem ich hier so betont habe, dass ich auf nahezu allen materiellen Besitz verzichten könnte, ist das, worauf ich sicher niemals verzichten könnte, meine Enie. Wir sind mittlerweile seit fast zwölf Jahren zusammen (für uns beide war es mit 16 bzw. 17 die erste Beziehung) und ich vermisse sie trotzdem noch jede einzelne Minute, die sie nicht bei mir ist, und es gibt kein größeres Glück für mich, als einfach nur Zeit mit ihr zu verbringen. ❤ Ohne Enie wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin, wir haben schon so viele wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen und uns bei so vielem gegenseitig beeinflusst, und ich bin mir sicher, dass der Mensch, der ich ohne sie wäre, kein besserer wäre.


Meine Fragen an diejenigen, die ich nominiere:

  1. Was war deine ursprüngliche Idee von deinem Blog, und bist du ihr treu geblieben?
  2. Was ist außer dem Bloggen dein liebstes Hobby?
  3. Gab es für dich einen konkreten Anlass, Vegetarier bzw. Veganer zu werden?
  4. Bist du immer noch in dem Gebiet tätig, in dem du deinen ersten Job / deine Ausbildung / dein Studium gemacht hast? Wenn ja, was gefällt dir daran? Wenn nein, warum hast du dich umentschieden?
  5. Was heitert dich nach einem miesen Tag auf?
  6. Welches Buch oder welchen Film sollte man deiner Meinung nach unbedingt gelesen oder gesehen haben? Was daran hat dich besonders bewegt?
  7. Gibt es ein Lied, das dir so richtig ‚aus der Seele spricht‘? (Wenn nicht: Gibt es ein Lied, das du mit einer ganz bestimmten Zeit deines Lebens verbindest?)
  8. Wenn du einen eigenen Laden hättest, was würdest du dort verkaufen?
  9. Was ist für dich der schlimmste Charakterzug, den ein Mensch haben kann?
  10. Und was ist an dir selbst der beste Charakterzug? ❤

Und nun Trommelwirbel für die glücklichen Nominierten! 😉 Ich habe hierbei darauf geachtet, möglichst Blogs auszuwählen, die noch wenige Follower und bisher keinen Liebster Award haben.

Wer keine Lust auf den Kram hat darf übrigens auch einfach nur den Award mit einem Link zurück zum nominierenden Blog (also meinem) posten.

Ich nominiere…

veganmom

Ein wundervoller, noch sehr junger veganer Rezepte-Blog, der für die Zukunft auch Lifestyle und Natur zum Thema machen will.

Meanwhile in my life

‚Fashion, Fitness, Food und Firlefanz‘ gibt es auf diesem mit sehr viel Liebe gestalteten Blog zu sehen. Ein Besuch lohnt sich definitiv.

Sojahackfresse

Die ‚Sojahackfresse‘ (bester Name ever 😉 ) spricht ohne Scheu Wahrheiten über Tierhaltung und Umwelt aus, die so mancher nicht wahrhaben will. Immer wieder lesenswert!

Satt mit Blatt

Inspirierende vegane Rezepte und lesenswerte Lifestyle Artikel gibt es auch bei ‚Satt mit Blatt‘.

Pflegan

Wer vegane, tierversuchsfreie Kosmetik ohne Verpackungsmüll selber herstellen will, der wird hier die schönsten DIY Rezepte dafür finden!

Ihr Liebsten, ich freue mich auf eure Antworten und bin schon sehr gespannt auf eure Blog-Empfehlungen!

Bleibt lieb und do the simple shit,

♡ MEZZO

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Ein Gedanke zu “do the liebster shit ♡

  1. sie ist schizophren, die beziehung der menschen zu den tieren. zu bestimmten tieren, vor allem katzen, hunde und pferde, entwickeln wir ein sehr inniges verhältnis. sie werden gehegt und gepflegt und sind die besten freunde. die so genannten “nutztiere” dagegen werden gequält und ausgebeutet. wir verdrängen erfolgreich die tatsache, dass fleisch, milch, daunen oder pelz von einem tier mit charakter und eigenen bedürfnissen stammen. die politisch verantwortlichen billigen das sinnlose leid der tiere für wirtschaftlichen profit. https://campogeno.wordpress.com/2015/10/20/film-im-namen-der-tiere/

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