Rezept: Cashewcreme-Variationen

cashewcreme

Ein „Basic“, das meiner Meinung nach jeder kennen sollte, und eines meiner absoluten Lieblingsrezepte ist die Cashewcreme, die auch häufig als das vegane Pendant zu Frischkäse bezeichnet wird. Darüber, dass Cashewkerne nicht nur gesund, sondern auch lecker sind, lässt sich wohl kaum streiten. Und in dieser cremigen Variante, die man auf Brot essen, mit der man aber z.B. auch Antipasti befüllen, Grillgemüse krönen oder andere kreative Dinge tun kann, sind sie ein ganz besonderer Genuss! Ich stelle hier mein Grundrezept vor sowie einige Ideen für leckere Variationen. Für die Cashewcreme braucht man:

  • 150g Cashewkerne
  • den Saft einer Zitrone
  • 2 EL Kokosöl (gibt’s im Bioladen oder Asia-Markt)
  • 2 TL Apfelessig
  • einen Schluck Wasser
  • eine Prise Salz

Bei den Cashewkernen spielt es keine große Rolle, ob man sie „naturell“ oder in der gerösteten, gesalzenen Variante (die meistens günstiger zu haben ist) kauft – man braucht dann lediglich am Ende mehr oder weniger Salz für seine Creme. Als ersten Schritt füllt man die Cashews in ein geeignetes Gefäß (hohes Glas, Schüssel, etc.), bedeckt sie mit Wasser und lässt sie so für einige Stunden (oder am einfachsten über Nacht) einweichen.

Nach der Wartezeit wird das Wasser abgeschüttet und die Cashewkerne zusammen mit dem Zitronensaft, dem Kokosöl und dem Apfelessig im Mixer püriert (‚Zauberstab‘ geht natürlich auch). Je nachdem, wie streichzart das Endprodukt werden soll, gibt man dann noch einen größeren oder kleineren Schluck Wasser dazu (wenn man die Creme am Ende z.B. für ein Büffet zu dekorativen Bällchen rollen oder in Förmchen füllen möchte, sollte man wenig bis gar kein Wasser hinzugeben, für einen cremigen Brotaufstrich hingegen darf es ruhig etwa 1/3 Trinkglas voll sein). Schließlich wird noch mit Salz abgeschmeckt.

Für meine gezeigten Variationen habe ich die zubereitete Menge in zwei Teile geteilt und die eine Hälfte mit einem EL gehackter Pistazien, die andere Hälfte mit einer handvoll getrockneter Cranberries vermischt. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, lecker ist z.B. auch Cashewcreme mit frischen oder getrockneten Kräutern (Basilikum, Dill, Schnittlauch, Petersilie…), gehackten Oliven, Ananas, gehackten Walnüssen, Tomatenmark und italienischer Gewürzmischung, usw. Wenn man es einfach halten will ist die Creme aber auch schon pur (und nach Belieben belegt – z.B. mit frischem Gemüse, Antipasti oder auch Marmelade) ein Genuss.

Nach dem Einrühren der Wunsch-Zutaten sollte man die Creme nochmal im Kühlschrank komplett erkalten lassen, da sich das enthaltene Kokosöl dann verhärtet und ihr so eine festere Konsistenz verleiht.

Viel Spaß beim Nachmachen und do the simple shit,

♡ MEZZO

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